SuS Günne 1926 e.V. | Historie
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Historie

Die Entstehung

Der wirkliche Beginn dessen was wir heute unter Fussball verstehen liegt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es entwickelte sich an den großen Internaten Englands, breitete sich von dort aus und setzte sich auch in Deutschland zuerst an den Gymnasien fest. Sport zu treiben war ein Privileg feiner Leute und man verstand darunter alles andere als Fußball, weshalb dieses Spiel beinahe überall verboten war. Sport war im Grunde identisch mit Turnen, und Turnen war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine höchst nationale Angelegenheit. Mit dem Verbot wuchs aber auch die Zahl derer, die dieses Spiel ausübten. Fussballspieler wurden beschimpft, weil sie etwas „Undeutsches“ betrieben und nachahmten, was Engländer erfunden hatten.

Der Reiz des Fussballspielens und die große Zahl seiner Anhänger führten schon zügig zur Gründung des Deutschen Fussball Bundes am 28. Januar 1900. Der DFB bekam stürmischen Zulauf, aber durch den Krieg fehlte es an Spielfeldern. Ein Gesetzentwurf, der den Gemeinden den Bau von Spielplätzen zur Auflage gemacht hätte, wurde im Reichstag erst gar nicht beraten. Gleichzeitig hatte er sich massiven Druck seitens der deutschen Turnerschaft zu erwehren, die den Fußball in ihre Organisation mit einbeziehen und eingliedern wollte. Bereits zu dieser Zeit schon erkannte den Dichter Joseph Roth die Zukunft, „deren Zeichen Flugzeug und Fussball waren“.

Auch in Günne wurde die neue Bewegung von der Schule nach außen getragen. Lehrer Josef Deppe gründete zusammen mit dem im damaligen Amt Niederense arbeitenden Johann Behrens fast zeitgleich eine Fussballabteilung (12.11.1926), sowie eine Turnabteilung (02.12.1926). Mit Schreiben vom 2. Dezember 1926 an die Jugendkraft Neheim erbat Sportkamerad Hans Behrens eine Abschrift der Statuten des Turnvereins „Gut Heil Neheim“ da „beabsichtigt wird, in Günne einen Turnverein zu gründen“.

Übungsabende

Die Übungsabende des Turnvereins (Barren, Schwebereck, Rundlauf, dreistöckige Pyramide) wurden von Herrn Theo Wilmes, der damals bei Bittis wohnte, in der alten Schützenhalle neben Schaden Mühle durchgeführt.Aus der dem Turnverein angeschlossenen Fußballabteilung ging der Spiel- und Sportverein, in der Folgezeit auch Ballspielverein Günne genannt, hervor. Nach der Gründungsversammlung in der Gaststätte Heitger im November 1926 setzte sich der Vorstand folgendermaßen zusammen:

1. Vorsitzender: Herr Johann Behrens
2. Vorsitzender: Herr Eberhard Heimann
1. Geschäftsführer: Herr Josef Deppe
1. Kassierer: Herr Otto Humpert
Gerätewart: Herr August Rahmann

Die Einverständniserklärungen der Erziehungsberechtigten für Ihre Söhne vom 4. Dezember 1926 weisen neben der Aufnahme in den Sportverein (Turnverein) noch daraufhin, dass die Turnstunden auf Mittwochs- und Samstagabends von 7 ¾ bis 9 ½ festgesetzt sind, die jedoch vier Wochen später auf Freitags abends von 8 Uhr bis 9 1/2 Uhr geändert werden.

Erste Ausrüstung

Die ersten Schuhe und Trikots wurden je nach Finanzlage von dem damals im heutigen Haus Stute wohnenden Schumacher Josef Bittis und dem Frisör Mennigmann beschafft. Trainiert wurde einmal in der Woche auf Birts Wiese, wo sich heute der Eichenring erstreckt. Es entwickelte sich eine rege Aktivität der 1. und 2. Senioren- sowie für die Jugendmannschaft. Allerdings mussten auch Spiele auf Grund der Jünglingsversammlung verschoben werden, die jeden zweiten Sonntag im Monat stattfand.

Der Verein wächst…

Im Juli 1930 blieb Schalke 04 nach einem Gastspiel im Sauerland und einem Besuch an der Möhne in Günne und feierte Schützenfest. Die Kumpels aus dem Ruhrgebiet hatten die um Szepan und Kuzorra gebildete Mannschaft zu Ihrem Lieblingsverein erklärt und trugen bei Ihren Besuchen viel Geld in die Vereinskasse. Die Spieler brauchten nur auf die Ränge zu schauen um zu sehen, dass Ihr Klub von Woche zu Woche reicher wurde und von da war es nur ein kleiner Gedanke, dass diese Kulissen ganze Mannschaften ernähren konnten. Die großen Klubs fingen an Ihren Spielern Geld zu geben und der Fußball wurde zum Beruf. Bevor es jedoch zu einer Trennung zwischen Amateuren und Profis kam, griffen die Nazis ins Ruder. Die Diktatur des 3. Reiches benutzte den Sport als Instrument der Propaganda. Als Folge davon gab es unbegrenzte Aktivität durch unbegrenzten finanziellen Aufwand.

Ein von der Hudegemeinschaft unentgeltlich überlassenes Gelände diente als Spielfläche. Die Gastwirtschaften Adolf Nölle und Eberhard Wierleuker waren die ersten Vereinslokale und stellten Ihre Räumlichkeiten auch als Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung. Da die Deutsche Jugendkraft Günne 1932 dem D.J.K.-Verband angeschlossen werden sollte, wurden möglichst viele Fußballspieler und Leichtathleten gebeten sich anzumelden, da der „ Sport in Günne wieder bestens gefördert werden soll“.

Auch während des Krieges rollte das runde Leder in Günne. 10 – 12 jährige Jugendliche holten sich den von Lehrer Belke in Vewahrung gehaltenen Ball und spielten auf der Wiese vor den Häusern Schade und Vogt an der Möhnestraße Fußball. Pastor Bruns ermutigte die Jugendlichen mit der Aufforderung einen Verein zu gründen, bzw. der DJK beizutreten oder sich zu organisieren, wobei die Kinder Sonntag erst zur Andacht gingen und danach zum Fußball.

Nach dem Krieg gab es keine Schuhe und Bälle, aber immer noch junge Männer, die Fußball spielen wollten.

Wiederaufnahme nach dem Krieg

Daher wurde auf der auf der Versammlung am 17. Juli 1947 die Wiederaufnahme des Spielbetriebs im SuS Günne beschlossen und Hans-August Schulte-Günne zum Vorsitzenden gewählt. Spontan meldeten sich 26 aktive und 6 passive Mitglieder welche einer Änderung der bis 1939 getragenen Trikotfarben Schwarz und Weiß in Grün und Weiß zustimmten und die Gaststätte Heitger als Vereinslokal bestimmten. Der alte Sportplatz auf der Günner Hude sollte zunächst beibehalten werden. Um den Spielern den weiten Weg zum Training zu ersparen, wurde jedoch erwogen hinter der Mühle einen Platz herzurichten und gleichzeitig solle Verbindung zur Hudegemeinschaft aufgenommen werden. Schon 1948 schafft die Mannschaft den Aufstieg in die erste Kreisklasse, und hatte bis zum Mai „an Toren getreten 35, während 31 die eigene Torlinie passierten.“

Zu Beginn des Spielbetriebes wurde von am Möhnesee stationierten Engländern Trikots zur Verfügung gestellt, die Sonntags morgens geholt und nach dem Spiel wieder weggebracht wurden. (Großes Bild) Die Stutzen wurden mit Einmachringen festgeschnallt. Später wurden eigene Trikots angeschafft die jeder Spieler mit nach Hause nahm. Fußballschuhe wurden, falls nicht vorhanden, kurzerhand ausgeliehen oder es wurden Ackerschuhe genommen.

Die Auswärtsspiele wurden zu Beginn mit dem Fahrrad besucht bis Schulte-Günne einen Trecker mit Gummiwagen, bzw. die Firmen Alteköster oder Vorwerk einen Lkw oder Opel Blitz zur Verfügung stellten, auf deren Ladeflächen Bänke aufgestellt und die von Adolf Hering oder Fritz Hüske gefahren wurden. Später wurde von Karrie aus Soest ein Bus bestellt, so dass auch Begleiter und erste Anhänger zum Preis von DM 1,00 die Mannschaft begleiten, anfeuern und auch Siege bei den Rückfahrten kräftig feiern konnten. Die Schiedsrichter kamen entweder mit dem Rad oder Bus, trafen gelegentlich schon vor Mittag ein und wurden von Spielern zum Mittagessen mit nach Haus genommen. Die Bezahlung erfolgte mit Heizmaterial der Firmen Alteköster oder Vorwerk, welches nach Hause angeliefert wurde.

Der Günner Heuer führte die Ihm anvertrauten Tiere täglich zur Hude, da der Fußballplatz neben der sportlichen Begegnung auch noch als Weide- und Hütestätte diente. So kam es häufig vor, dass sonntags nachmittags zu Spielbeginn der Platz noch mit Kuhfladen bedeckt war. Die Begrenzungslinien wurden mit Sägemehl abgestreut welches kurzerhand säckeweise vom Sägewerk geholt wurde; war der Platz aufgeweicht oder schlammig, wurde ebenfalls Sägemehl darüber gestreut. Die Tore waren mit Maschendraht bespannt, kleinere Reparaturen daran wurden in der Dorfschmiede selbst durchgeführt und auch hier gab es Männer, die „Torstangen auf Ihren Schultern “ zum Sportplatz trugen. Der Gegner musste sich bei Heimspielen in den Gaststätten Wierleuker, bzw. Heitger umziehen. Dann ging es zu Fuß über die nicht befestigte Straße zur Hude hinauf zum Platz, der auch nach Regenfällen immer wieder sofort trocken war.

Die Ermahnungen an die jungen Spieler sich besser in das Vereinsleben und besonders in das Spielgeschehen einzuordnen, sowie der Gedanke, dass die jugendlichen sich von den Erwachsenen führen lassen sollten gipfelte in die Erringung des Amtspokales der Jugendmannschaft 1955. Auch wurde die Jugendarbeit in dem Bereich Leichtathletik weiter nach vorn getrieben.

Bei der Errichtung der Schützenhalle 1952, die ursprünglichen Planungen zufolge erst auf dem Gelände des heutigen Sportplatzes errichtet werden sollte, beteiligte sich der Sportverein durch aktive und finanzielle Hilfe um auch in den Wintermonaten Trainingsmöglichkeiten zu haben. Der Ausbau des Jugendraumes wurde ebenfalls vom Sportverein durchgeführt der dafür in den Genuss eines Mitbenutzungsrechtes auf 20 Jahre seitens der Schützenbruderschaft kam.

Ab 1955 werden erste Besprechungen zur Anlage eines neuen Fußballplatzes „in dem Gelände an der Brücke“ geführt, wobei nach Fertigstellung in späterer Zeit ein Tennisplatz, Schwimmbad, sowie Umkleideräume mit Brausen angelegt werden sollten. Die Gemeinde Günne erklärte sich bereit, einen Platz für 50 Jahre unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

Seit der Möhnekatastrophe 1943 lag das Gelände zwischen Günne und dem Ortsteil Brüningsen verborgen unter einer Schicht Felsblöcke und Kiesmassen von der zerstörten Sperrmauer. Im Zuge der Günner Kanalisation 1953 musste der alte Mühlengraben, der das Gelände bis zur Möhne als offener Fluss durchschnitt, verrohrt werden. Da die gemeindeeigenen Flächen für das Sportplatzgelände nicht ausreichten, wurde die Fläche durch Zukauf vergrößert und im September 1956 mit den Arbeiten begonnen. 5000 m3 Boden musste transportiert und planiert werden, 1500 m³ Mutterboden für die Rasenfläche wurde von Soest aus über die Haar nach Günne gefahren. Nach Einsaat und Anlage einer 360 Meter langen und 5 Meter breiten Aschenbahn, verfügte man über ein Spielfeld mit den Massen von 105 mal 70 Metern.

Die Einweihung des „Sportplatzes Möhnetalsperre“, in Verbindung mit dem Amtssportfest beging man am 1. und 2. August 1959 mit einem großen Fest. Nach Gottesdienst und Kranzniederlegung konnten Gastvereine begrüßt werden und der Festzug beginnen. Auf dem Sportplatz hieß der Vorsitzende Albert Alteköster alle Anwesenden willkommen und nachdem Pastor Schulze die Einsegnung vorgenommen hatte, übergab Bürgermeister Hubert Belke den Platz an den Spiel und Sportverein Günne. Die neue Sportplatzanlage „sollte der gesamten Günner Jugend in Zukunft zur Verfügung stehen“ und „die Verantwortlichen des SuS werden darüber wachen, dass nur ritterliche Kämpfe ausgetragen werden.“

Nach den Ansprachen und den ersten Spielen begann in der Schützenhalle der große Festball. Nachdem die Feierlichkeiten vorüber waren, hielt der normale Sportalltag wieder Einzug. Innerhalb des Vereins gab es rege Diskussionen über die weitere Vereinsarbeit, insbesondere über das Training. Schon jetzt wurde festgestellt dass durch Film, Funk und Fernsehen die „Kameradschaft innerhalb des Vereins zum Nachteil werden lasse“. Appelliert wurde an die Jugend sowie an alle aktiven Spieler, sie mögen gegenüber dem Vorstand genügend Respekt zeigen.

Ab August 1963 wird das Training für die 1. Mannschaft und die Jugend in die Schützenhalle verlegt. Doch auch in der Folgezeit gelang es leider nie, die erste Kreisklasse langfristig zu halten; die Mannschaft pendelte zwischen den beiden Kreisklassen, doch im Sommer 1967 ließen die sportlichen Leistungen trotz einer vorbildlichen Sportplatzanlage doch sehr zu wünschen übrig. Innerhalb der Mannschaft und des Vereins herrschte eine Lustlosigkeit, sowie ein leistungsmäßiger und ideeller Tiefstand.

In der ersten Generalversammlung gelang es nicht, einen neuen Vorstand zu besetzen, so dass für den 14. Juli 1967 eine erneute Versammlung mit Bürgermeister Hubert Belke als Versammlungsleiter einberufen wurde.Der stellte fest, dass es „zu den Zeiten, als noch auf der Hude gespielt wurde weniger äußerliche Annehmlichkeiten, dafür aber viel mehr innere Bereitschaft und Begeisterung gab“. Mit dem Hinweis, dass es „praktisch das Ende des SuS Günne sei, falls es nicht gelingen sollte, einen neuen Vorstand zu ermitteln“ machte er allen Anwesenden den Ernst der Stunde klar und wies daraufhin dass es nicht nur darum gehe,“ den sportlichen Geist und einen Teil der Leibesertüchtigung, hauptsächlich der Jugendlichen und Schüler zu unterhalten, sondern ebenso um die Erhaltung geschaffener Werte. In erster Linie gehe es um den Sportbetrieb und danach um die Erfolge. Die Idee des Sports müsse intensiviert werden und aus diesem Willen zum Sportresultierten dann auch wieder Erfolge wie in früheren Zeiten.“

Sein Vorschlag, einen so genannten „Ältestenrat“ zu installieren um den Vorstand den Rücken zu stärken wurde nicht umgesetzt, doch ein neuer Vorstand wurde gewählt und Auflösungserscheinungen konnten bereinigt werden. Die Arbeit wurde fortgesetzt und schon 1968 konnte auch eine Tischtennisabteilung gegründet werden die vier Jahre später 40 Mitglieder hatte. Kurz darauf konnte in der Schützenhalle auch schon Volleyball gespielt werden. Der Sportplatz hatte unter dem Hochwasser im August 1968 zu leiden, wurde er doch einen halben Meter überflutet und der vorher angelieferte Splitt für die Laufbahn auf dem Platz verteilt.

Auf der Generalversammlung am 16. Mai 1971 werden erstmals Pläne vorgestellt wodurch der SuS Günne seitens der Gemeinde Möhnesee beauftragt wird, einen Volkslauf durchzuführen, da dieser in Körbecke nicht durchführbar sei. Bis 1982 wurden insgesamt 12 dieser Volksläufe durchgeführt, die bis zu 2500 Sportler aus ganz Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern zum Möhnesee führte. Start und Ziel war auf der Günner Hude. Unterstützung erhielt der Verein durch die Belgische Garnison aus Neheim, das Rote Kreuz und den Kreis Soest. Für die Durchführung waren zahlreiche ehrenamtliche Helfer im Einsatz, die bei Anmeldung, auf der Strecke, im Zieleinlauf, bei Zeitnahme, für Verpflegung sowie Ausgabe der Urkunden für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Zu den sportlichen Angeboten zählten Disziplinen in vielen Altersklassen für Laufen und Gehen, sowie eine allgemeine Wanderklasse. Die Auszeichnung der Teilnehmer erfolgte durch Medallien mit Motiven aus der näheren Umgebung.

Mitte der Siebziger Jahre machen sich die geburtenstarken Jahrgänge bemerkbar und es sind fünf Jugendmannschaften zu Meisterschaftsspielen gemeldet. Adam Richtscheid, zu dieser Zeit verantwortlich für die Jugendarbeit sah darin seine wesentlichste Aufgabe und förderte sie nach besten Möglichkeiten. Da er keine große Unterstützung hatte kam es vor, dass er eine komplette Mannschaft mit seinem Pkw zu einem auswärts Spiel fuhr, zurück in Günne eine andere von der Seitenlinie betreute und die eine Mannschaft von außerhalb wieder abholte. Zu Recht stellte er in einer Versammlung die Frage, „ob die Jugendarbeit weiter bestehen solle, oder ob die Jugendabteilung nur bestehe um nach außen zu zeigen, dass ein Verein mit Seniorenbetrieb eine Jugendabteilung haben muss.“

Erfolgreich schnitt die C-Jugend ab, der Aufstieg in die 1. Kreisklasse wurde geschafft und Jahre später gelang das gleiche als A-Jugend. Ein neuer Trainingsplatz mit Beleuchtung wurde 1976 fertig gestellt, später kam die Flutlichtanlage für den gesamten Sportplatz dazu, Ballfangzäune wurden aufgestellt, Umkleidekabinen renoviert und eine Überdachung für die Zuschauer vor den Kabinen errichtet. Instandhaltungsmaßnahmen am Hauptplatz durch die Belüftung der oberen Bodenschichten wurden durchgeführt. Nördlich des Hauptplatzes wurde eine Fläche als Parkplatz ausgewiesen und angelegt. Der Aschenplatz wurde durch die Einbindung der Zufahrt und des 6 m breiten Streifens zum Tennisplatz erweitert. Neben Fußball existieren heute eine Tennisabteilung, eine Gymnastikabteilung sowie eine Jugendabteilung. Das Angebot wird ergänzt durch eine Volleyball, Basketball, Skigymnastik, Wassergymnastik Schwimmkurse für Kinder im Alter von 5-8 Jahren. Ebenso wird seit einigen Jahren in Zusammenarbeit mit Trainern des BvB und dem „Sägewerk“ eine Fußballferienfreizeit angeboten. Bedingt durch den verstärkten Mitgliederzugang Mitte der Neunziger Jahre und um der Jugendarbeit gerecht zu werden, konnte 1998 ein Sportlerheim eingeweiht werden, das südlich an dem vorhandenen Kabinenkomplex angebaut und aus einem Gemeinschaftsraum und Besprechungs- bzw. Schulungsraum für die Jugendarbeit besteht. Gleichzeitig wurden die sanitären Anlagen sowie die Umkleidekabine renoviert und sind innen durch einen Gang mit den Kabinen und Toiletten verbunden. Der Weg zum Parkplatz wurde gepflastert und gleichzeitig mit einer Beleuchtung ausgestattet.